Berichte von den Treffen im Jahr 1999

  Bericht vom Treffen in Nienburg
  Bericht vom Treffen in Luxemburg
  Bericht vom Treffen in Polenz
 

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Fuego Freunde trafen sich in Nienburg an der Weser

Auf Einladung des Club-Mitglieds Wolfgang Röder waren die Fuego-Freunde vom 7.-8. August 1999 in Nienburg eingetroffen, schmucke Autos aus Frankreich, Luxembourg, Belgien, den Niederlanden sowie aus Deutschland. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Nach 3 Wochen Hitzeperiode regnete es zu Beginn des Treffens ausgiebig. Dieser Umstand sollte jedoch auf die folgenden Unternehmungen keine Auswirkungen haben. Nach einem kräftigen Frühstück beim ansässigen Renault-Händler begann die Ausfahrt nach Asendorf, zwischen Nienburg und Bremen. Hier wartete schon die Museumseisenbahn mit einer zünftigen Dampflok aus dem Jahre 1917.

Nach halbstündiger Fahrzeit wurde Bruchhausen-Vilsen erreicht, wo innerhalb von 32 Jahren ein Kleinbahn-Museum eingerichtet wurde, übrigens das erste in Deutschland.

Bedingt durch die Witterungsbedingungen wurde nach kurzem Aufenthalt die Rückreise angetreten. Die Fahrzeuge steuerten Bad Blenhorst an, eines der kleinsten Moorbäder Deutschlands. Es folgte eine ausgiebige Kaffepause. Petrus meinte es gut mit den Teilnehmern, denn es hörte auf zu regnen.

 

 

Auf dem Schlossplatz in Nienburg entstand das obligatorische Gruppenfoto. Interessant war eine kurze Stadtführung durch die historische Altstadt Nienburgs.

Zum Abendessen trafen wir uns im Hotel und es wurde bis spät in den Abend geklönt.

Am Sonntagmorgen wartete noch ein besonderes High Light auf die Teilnehmer. Nach einem ausgiebigem Frühstück ging es ins benachbarte Marklohe, wo die Oldtimerausfahrt des Nienburger Oldtimerclubs Station machte. Ca. 130 Fahrzeuge konnten hier bestaunt werden.

Nach einer Erfrischungspause hieß es mal wieder Abschied nehmen. Alle Fuego-Freunde waren sich. einig :

,,Nienburg war eine Reise wert!"

Wolfgang Röder

 

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Treffen in Luxemburg

SONNTAG, 11.07.1999

Heute ist der grosse Tag , die offizielle Eröffnung der "Halle".

Doch bevor wir dazu kamen gab es erstmal Frühstück und während die Gäste sich in Echternach versammelten bereiteten einige von uns (d.h. die Luxemburger Fuegofreunde) unsere Garage darauf vor von einer Horde hungriger Ersatzteiljäger überfallen zu werden. Für eine kleine Überraschung sorgte ein nicht registrierter belgischer Fuegofreund, der mit seinem türkisfarbenen Turbo extra aus Linter kam (ca 250 km), um am Sonntag beim internationalen Fuegotreffen dabei zu sein.

Die beste Szene des Tages war aber folgende:

Alle waren in Berbourg angekommen, sahen sich die Halle an, da liefen die meisten schon wieder raus zu ihren Autos, öffneten den Kofferraum, nahmen Werkzeug, rannten wieder rein und schraubten was das Zeug hält.Dies ging so schnell, während die einen noch Bauklötze staunten wie gross die Halle doch sei, waren die meisten schon angetreten mit Zange und Schraubenzieher. Es war ein Tumult in der Garage, einfach unbeschreiblich, in welchem wir uns zurechtfinden mussten. Jeder ging ein und aus, nahm an Teilen mit was er oder sie tragen konnte, sah zu ,dass es bezahlt wurde (Respekt, Respekt) oder war eifrig am Schrauben. Wir mussten indes zusehen wer wo was brauchte, wieviel es kostete, wo es zu finden war, ob dieses denn auch verkäuflich war (jemand wäre fast mit der Erkennungstafel von meinem Rabenschwarzen auf und davon gewesen, "ich brauch das noch") und dass auch jeder zu trinken und zu essen bekam. Hier jetzt einige Bilder von unserer Fuegohalle, damit auch die, die nicht da waren, ein bisschen neidisch werden:

Lackierungen

Reparaturen

Restaurierungen

Jetzt könnt ihr alle sehen was wir so in unserer Werkstatt so treiben, wir haben jetzt sogar einen Wohnwagen, wo wir uns aufwärmen können oder sogar etwas kochen, vielleicht auch die Nacht verbringen; wir haben Kühlschränke, Tische, eine Werkbank, auch einige Sitzmöglichkeiten und auch natürlich ein Radio. Oh, ehe ich es vergesse, wir haben natürlich auch Werkzeug zum arbeiten. Aber nun wieder weg von dieser Werbung in eigener Sache und zurück zum Luxemburg Report. wo wir uns abmühten alles in bester Ordnung zu halten. Denn es waren sehr viele Leute anwesend.

Der Sturm über die Ersatzteile ließ dann nach und so kamen dann unsere Grillmeister in Aktion, sie hatten bis jetzt noch nicht sehr viel zu tun, außer zu sehen, dass nichts anbrannte. So plätscherte dann auch der Nachmittag dahin, hier und da wurde noch geschraubt, langsam verabschiedete sich jedermann, der eine früher der andere etwas später, die letzten Reste wurden aufgegessen, jeder war zufrieden und ging dann auch satt und selig nach Hause ins Bett. Die Wilma blieb sogar noch einen Tag länger und ließ sich an jenem Tag noch von Raphael und Mario durch die Gegend kutschieren. Auf jeden Fall die Bilanz des Treffens war sehr gut, es gab keinen (!) Pleiten, Pech und Pannen Preis, Kommentare und Äusserungen zum Geschehen waren alle positv (vielen herzlichen Dank), und vor allem die Mühe wert (auch die fünfstündige Schlosspirsch).

Hier noch eine Sache was unsere Halle betrifft:

Der Erlös dieses Treffens wird dazu benutzt die Halle, wohlbemerkt ein ehemaliger Kuhstall, in eine einigermassen befahrbare Garage umzuwandeln, um neue gebrauchte Ersatzteile zu kaufen (damit wir euch weiterhin mit Fuegostücken versorgen können), und um weitere Unkosten zu decken (Miete, Strom, Versicherung,...).

Zum Schluss möchten wir uns herzlich bedanken bei all denen, die in Luxemburg anwesend waren, bei all denen die dazu beigetragen haben, dass dieses Treffen ein Erfolg wurde und bei denen, die nicht da waren, denn die werden sicher jetzt auch kommen wollen ( das heißt nächstes Jahr). Ein grosses Dankeschön geht an unsere dänischen Freunde wie auch an unsere französischen copains, die zum erstenmal dabei waren ( und gleich bei so einem tollen Treffen **Prahl Protz Haha**).Sag es mit Blumen : ---{--@

Herzliche Grüsse, euer Luxemburger Fuegoteam

Steve + Laurie, Mario, Christian + Sandra, Christian, Jean, Pierre, Raphael, Tom und natürlich Mich, Verfasser und Autor

 

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Treffen in Polenz bei Micha und Ninette im September 1999

 

Im September war also ein Treffen in der Lausitz bei Dresden angesagt. Wir , d.h. Wilma + Mandy, Steff und ich hatten ausgemacht uns unterwegs zu treffen , um gemeinsam nach Polenz zu fahren. Leichter gesagt als getan. Um 11Uhr morgens hörte ich eine Staumeldung bei Gera, ich dachte, bis du da bist, ist der Stau längst weg. Denkste Puppe! Den ganzen Tag begleitete uns diese Staumeldung. Nachmittags gegen 18Uhr haben wir uns dann hinten angestellt, weil ein Versuch über Land gescheitert war. Also diese A4 in Richtung Osten ist einen einzige Baustelle. Gegen 23Uhr trafen wir dann endlich nach fast 12stündiger Fahrt ein.

Obwohl das Haus von Micha und Ninette noch eine "Baustelle" war, wurden wir im Hause gut untergebracht. Es war noch einiges ein bischen provisorisch, aber es funktionierte. Einige schlugen ihr Zelt oberhalb des Hauses auf.

Am nächsten Tag trafen wir uns dann auf einem Parkplatz bei Stolpen. Von hier aus ging es Richtung Saurierpark. Hier wurden die Tiere in original Größe nachgebaut.

Abends war große Grillparty am Haus angesagt. Am nächsten Tag besuchten wir die Burg in Stolpen, wo noch eine echte Folterkammer mit "schönen" Folterwerkzeugen zu sehen war.

Nach dieser Besichtigung verabschiedeten sich die ersten Teilnehmer. Die weiter angereisten wollten noch zwei Tage länger bleiben, also wurde eine Tour durch die nahe Tschechei gemacht.

Am nächsten Tag führten uns Micha und Ninette auf die Bastei im Elbsandsteingebirge. Ein wunderschönes Gebiet ! Man muß es gesehen haben.

Die Rückfahrt haben wir dann sogar ohne Stau überstanden.

Ich möchte Micha und Ninette nochmal recht herzlich für die freundliche Aufnahme in ihrem Haus danken.

Viele Grüße auch an die Freunde von Micha und Ninette.

Dieter

 

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Letzte Änderung am  26.02.2006