Berichte von den Treffen im Jahr 2000
| 20 Jahre Fuego in Zelle-Mehlis 2000 | |
| Luxemburg 2000 | |
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Jubiläumstreffen "20 Jahre Renault Fuego" in Zella-Mehlis im Thüringer Wald
Am 19. Mai war es endlich soweit. Unser Jubiläumstreffen war bei allen Freunden des Renault "Fuego" rot im Kalender angekreuzt. Unser Treffpunkt war das "Waldhaus-Ruppertus".

Der Gasthof befindet sich in ruhiger Lage mitten in den Bergen des Thüringer Waldes. 10 Ferienhäuser des angrenzenden Feriendorfes wurden für unseren Club gemietet. Die meisten der angemeldeten Clubmitglieder aus 6 Ländern reisten schon am Freitagabend an. Viele trafen sich nach der langen Winterpause das erste Mal wieder und es gab viel zu erzählen.
Das offizielle Programm begann am Samstag. Der Start zur Jubiläumssternfahrt durch das Thüringer Land war Oberhof. Unsere Autos parkten in Doppelreihe auf einem Parkplatz nähe der Bundesstraße. Die Startplaketten wurden verteilt an: Original erhaltene 19- jährige 2 Liter Modelle oder sportlich getunte Turbos und top restaurierte 2,2 Liter. Die Raritäten waren ein Original 2,1 l Turbo-Diesel ! aus Belgien und zwei Cabriolets.
Trotz der zum TeiL weiten Anreise von 600-800 Kilometern waren gegen11 Uhr alle gemeldeten Clubmitglieder und Gäste vollzählig anwesend. Nach Sperrung der Bundesstraße konnte unser langer Fuego-Konvoi geschlossen zum ersten Etappenziel starten. Wir fuhren durch das schöne Jonastal Richtung Arnstadt zur nahe gelegenen "Veste Wachsenburg".
Die Autos kämpften sich die sehr enge und steile Burgstraße hinauf bis in den Burghof. Als alle Fahrzeuge ein Plätzchen gefunden hatten wurden die Besucher der alten Raubritterburg sozusagen von einer "Renault Youngtimer-Ausstellung" überrascht. Da gab es schon einige Fragen zu beantworten. Von der Burg hatten wir eine herrliche Aussicht über das Thüringer Land. Das Mittagessen wurde im Rittersaal serviert, der für unseren Club reserviert war.
Die zweite Etappe führte uns nach Ohrdruf. Dort besuchten wir den Tobiashammer, ein Technisches Denkmal aus dem Jahr 1480. Während einer exklusiven Führung konnten wir in dem Hammerwerk die Eisen und Kupferbearbeitung der vergangenen 500 Jahre besichtigen. Als zweite Attraktion konnten wir die zweitgrößte Dampfmaschine Europas mit einer Masse von 305 Tonnen und einer Leistung von 12000 PS besichtigen. Sie wurde bis 1985 in der Maxhütte Unterwellenborn betrieben.
Nach einem Kaffee in der Hammerschenke führte uns die Rundfahrt wieder in die Berge des Thüringer Waldes nach Oberhof. Unsere Cabriofahrer kamen bei der Rundfahrt nicht ganz ungeschoren davon. Trotz sonniger Abschnitte färbte ein Schneegraupelschauer die Insassen weiß. Aber richtige Cabrio-Fans nehmen so etwas locker. Die letzte Etappe brachte unseren Konvoi durch den malerischen Kanzlersgrund vorbei an den Großsprungschanzen zurück zum Waldhaus "Ruppertus".
Dort wartete schon das Abendessen in Form eines riesigen Büfetts auf die abgekämpften Renault-Piloten.
Nach dem Abendessen gab es eine Tombola mit 100 ! wirklich guten Preisen.
Der Ansturm war so groß, dass die Lose in einer halben Stunde ausverkauft waren. Es folgte die Preisverleihung für die schönsten Fahrzeuge. Der Höhepunkt des Abends war natürlich unsere Jubiläumsparty mit Highlights aus Musical , Kabarett und Comedy.
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Das Publikum wurde in die Show mit einbezogen. Unsere Fuego-Freunde Jean, Johan, Raphael und Mario wurden zum Gaudi der Gäste in Altweiberklamotten gesteckt und mußten Kalinka tanzen. Dies brachte die Stimmung auf Hochtouren. Nicht zu vergessen ist der exotische Schlangentanz, der zum Abschluß die Zuschauer in seinen Bann zog. |
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Danach wurde mit Tanz und toller Laune bis gegen 3:30 Uhr weiter gefeiert. Nach diesen3 Super-Tagen Jubiläumstreffen waren sich alle Clubmitglieder einig: dieses Meeting wird in unserer Erinnerung bleiben! |
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Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die Familie Braun vom Waldhaus "Ruppertus" und an Dieter König und sein Team für die gelungene Abendveranstaltung. André Petschuleit |
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Luxemburg Report
Hallo, liebe Fuegofans, der Report aus Luxemburg ist wieder da. Diesmal mit spannenden Berichten vom luxemburger Treffen im Oktober, von Fliegern und Banditen und natürlich die Fortsetzung von der verfilmungswerten Geschichte über ein etwas angeschwärztes Auto.
Fangen wir doch zuerst mit der Zusammenfassung des Fuego-Meetings an. Es war einmal ein kleiner Club von Fuego-amateuren die sich zusammenrotteten und in der grauen Vorzeit des letzten Jahrtausends (1991), einen Verein gründeten: den weltbekannten Fuego-Freunde Renault-Club e.V.. Dieser Club traf sich dann auch in Luxemburg (anno 2000).
Wir schreiben Freitag, den 13. Oktober 2000; die Einladungen waren "rechtzeitig" verschickt worden, und die ersten Gäste trudelten dann auch langsam am angegebenen Rendezvous ein. Unsere Dänischen Freunde, Peer Sabat und Co, waren schon früh in Echternach und bummelten den ganzen Mittag durch Stadt und Land. Alfred, der Präsident des Vereins (wer weiss das schon nicht) und Heiko (Dieter's Sohn) waren sogar bereit bei den allerletzten Vorbereitungen tatkräftig mitzuhelfen (lebensbedrohlicher Zeltaufbau), wobei noch ein Attentat auf den Jean Heck verübt wurde (nähere Informationen bei den Betroffenen Jean und Steve). Danach ging es dann zum Essenfassen nach Dickweiler (Schinkenomelett mit Pommes und Salat). Der Abend verlief friedlich, auch als der z.Zt eingeschränkte Fuego-Mob sich an der Kegelbahn zu schaffen machte. Unsere Wikinger hatten sich schon dünne gemacht, sie waren müde von der langen Anreise. Der Rest machte es sich aber gemütlich zu einem langen Abend Klötzeschmeissen und Bauernumhauen (natürlich zum Kegeln, was dachtet ihr denn?). Der Schwitzer Fuegofahrer traf übrigens zu später Stunde auch noch ein. Das es Freitag der 13. war hatte übrigens oder seltsamerweise nur ich am eigenen Leibe gespürt, der Finger tut jetzt noch weh beim Hauen auf die Tasten (Autsch!!).
Nichtsdestotrotz versammelten wir uns am nächsten Morgen, mit Holzkopf oder nicht, wieder fröhlich und munter in dem kleinen Café an der Route 66, oder war es die Autobahn Luxemburg-Trier ( ich weiß es nicht , ich war ja nicht dabei, ich musste noch arbeiten, und ja ! ich arbeite an dem Hof wo wir angehalten haben als wir vom Flugplatz zum Hotel fuhren). Alle anderen gemeldeten Gäste trafen dann auch dort ein, zur besseren Orientierung gab es ja auch Hinweisschilder. Nach dem üblichen Begrüssungsritual machte sich die jetzt 30 Autos lange Kolonne auf den Weg nach Wecker . Zu notieren ist aber auch noch, dass sich ein R 17 aus Saarlouis sich zu den Fuegos gesellte.
In Wecker gab es dann unter Zeitdruck ein opulentes Mahl wo jeder sich dran erfreute.
Gestärkt und satt ging es dann weiter zum Findel, dem Luxemburger Flughafen , wo eine Besichtigung des neuen Luxair Cargocenters auf uns wartete.

Bei dieser höchstinteressanten Lauftour, die übrigens nicht hätte stattfinden dürfen an einem Samstag und mit um die sechzig Personen ( erhöhte Verkehrsdichte an Gabelstaplern am Samstag mit dementsprechender Unfallgefahr), kamen wir dann auf Tuchfühlung mit den grossen Flugzeugen, den 747'er Boeings, und dem Tatort des einigen Tagen zuvor geschehenen Raubüberfalls auf einen Geldtransport. Hier waren nämlich schwer- bewaffnete Gangster in das abgesperrte Gelände eingedrungen, hatten einen Werttransport überfallen und sind dann wild um sich schiessend (mit Kalaschnikows und Panzerfäuste) abge- hauen. Einige von denen sind bis heute noch flüchtig. Nicht nur das wir an so einem Platz herumlatschen mussten (es gab auch Tote bei der Schiesserei) aber uns wurde noch zugemutet das wir auch jenes Frachtgut begutachten würden, welches als Gefahrengut eingestuft wird (leicht brennbar, extrem giftig, radioaktiv,...). Ist ja an sich egal, die zweistündige Visite war bei allen Beteiligten eine willkommene Abwechslung zu den ansonsten so üblichen Besichtigungen auf Fuegotreffen (uralte Burgen und Schlösser, eingestaubte Museen, baufällige Kriegsgedenkstätten oder ähnlicher alter Kram), es gab endlich mal etwas zu sehen das sogar moderner ist als der Fuego.
Nach der Besichtigung ,welche zum Schluss irgendwie ganz plötzlich zügig voranging, gab es noch ein nettes Plauderstündchen auf dem Parkplatz, gleich neben den startenden Flugzeugen. Somit setzten wir uns dann auch in Bewegung um zu den Hotels zu gelangen (das Hotel Perekop war nicht gross genug um alle Anwesenden unterzubringen). Zu bemerken sei aber das, trotz Funk, unterwegs einige verlorengegangen waren. Der erste Teil, angeführt von mir, fuhr ab Larochette durch die malerische Landschaft des Müllertals, entlang der Schwarzen Ernz welche unter dem Schiessentümpel hindurch läuft, und der andere Teil machte den ebenso schönen Umweg über Beaufort mit dem Beforter Schloss ( Einzelheiten über diese Attraktionen finden Sie in jedem, aber auch jedem noch so kleinem Prospekt über Luxemburg und der kleinen Schweiz).
Als alle dann eingetroffen waren konnte nun auch der feucht-fröhliche Abend beginnen. Es wurde gefachsimpelt, gelacht, getrunken und natürlich auch wieder gegessen. Es war ein recht ordentliches Abendmahl und niemand hatte was daran auszusetzen (ich habe nachgefragt). Nachdem jeder fertig war mit seinem Schnitzel oder auch nur dem Salatteller kam dann der offizielle Teil des Treffens.
Jeder hielt seine Rede, zuerst natürlich der Präsident, dann Steve (diese fiel ziemlich kurz aus, man konnte merken das er dafür nicht gemacht ist) und für die Preisverleihung war ich an der Reihe. Ich hoffe sie hat euch gefallen, ich hatte versucht sie etwas witziger zu gestalten als sonst üblich. Danach vergnügte sich jeder auf seine Art und die Zeit verging wie im Fluge bis in die frühen Morgenstunden.

Am nächsten Tag war mal wieder, wie auch im letzten Jahr, die Berbourger Halle angesagt. Nach einem ordentlichen Frühstück, einigem hin und her was die Anfahrt betraf, trafen wir uns alle wieder und sogar noch einige mehr, welche nur am Sonntag zum Treffen kommen konnten (z.B. die Wilma aus den Niederlanden). Das Luxemburger Team war natürlich früher anwesend um die letzten Vorbereitungen zu erledigen. Der Grill wurde vorzeitig angezündet und die letzten Probleme (z.B. der Stromzufuhr) aus der Welt geschaft; alles war fertig zum guten Gelingen jenes Tages. Und so war es auch, der Verkauf von Ersatzteilen verlief fast reibungslos, das Grillfleisch war köstlich und keiner ist uns auch verdurstet. Alle Anwesenden waren zufrieden. Dies war gut zu erkennen an unserem Schweitzer Freund, er war noch am Schrauben da waren die meisten schon auf dem Weg nach Hause. Für uns war der Tag etwas später zu Ende, aber um neun Uhr abends war das Zelt auch schon eingepackt und alle waren danach auch froh im Bett zu liegen, für die wohlverdiente Ruhe nach so einem langen Tag, besser gesagt nach so einem anstrengenden Wochenende (jeder der schon mal ein Treffen organisiert hat weiss wovon ich rede).

Zu notieren sei aber noch, das der Neffe vom Steve das ganze Wochenende gefilmt hat. Er war der große Unbekannte(Golffahrer!!!!!!) der immer mit dieser Videokamera umherirrte. Dieser Film gibt es auf Kassette und ist zum Verkauf freigegeben, nachdem er durch alle Instanzen gegangen ist (Jugendschutz, Staatszensur, Geheimbund,...u.s.w.). Zum Zeitpunkt als dieser Text geschrieben wurde war der Film noch nicht ferig also kann ich darüber leider noch nicht mein Fett ablassen. Trotzdem soll er ganz toll sein, ein gelungener Film. Da wir gerade von Film reden, ich habe in einer niederländischen Krimiserie, Baantjer (De Cock en ...), ausgestrahlt am Freitag den 27. Oktober 2000, einen Fuego (Nummernschild und Typ unbekannt, Farbe rot, alter Kühlergrill) gesehen. Dabei handelt es sich um eine Serie die vor kurzem erst verfilmt wurde (1999-2000) und so muss dieses Auto auch heute noch in Amsterdam umherfahren. Höchstwahrscheinlich ist es sogar das Fahrzeug von einem der Mitspieler, denn einer der Protagonisten saß am Steuer (man könnte bei Endemol Productions nachfragen).

Nun aber zurück zu den in der Einleitung genannten Gangstern. Wie schon im Text kurz erwähnt, handelt es sich hier um Geldtransporträuber. Einige Tage vor unserem Treffen waren einige schwerbewaffnete Jungs ins Gelände des Luxair Cargocenters eingedrungen. Sie hatten an drei verschiedenen Stellen Löcher in den Maschendrahtzaun (ohne Knallerbsensträuche) geschnitten, waren mit Panzerfaust und Kalaschnikows bewaffnet und überfielen einen Transporter der Firma ----piep---(Schleichwerbung). Vier oder fünf Fluchtautos standen im Umkreis von einigen hundert Metern bereit, alle geklaut natürlich. Das komische an der ganzen Geschichte ist aber, woher wussten diese Leute, das genau an dem Tag zu der Uhrzeit (der Transport von Wertsachen ist genau getimed und die Panzerwagen sind nie mehr als zehn oder fünfzehn Minuten auf dem Flughafen) ein solch selten großer Werttransport über die Bühne ging. Ausnahmsweise waren für mehr als 300'000 DM Goldbarren an Bord des Flugzeugs und nur ein Insider kann darüber Bescheid gewusst haben. Leider gibt es einige Tote zu beklagen, worunter auch Polizisten waren und die Räuber sind noch immer nicht gefasst, das Geld ist natürlich weg. Ich erzähle euch eigentlich nur über diesen perfekt geplanten Raub, weil dieser drei Tage vor unserer Besichtigung stattfand (überlegt mal wie nah wir von einer Katastrophe entfernt waren) und um die Seiten zu füllen.
Hiermit habe ich meine Pflicht auch erledigt und sind wir nun am Ende dieses Beitrags. Was schon wieder zu Ende? Nun leider bin auch ich jetzt am Ende meines Lateins, ich finde einfach keine Wörter mehr. Auf jeden Fall möchte ich mich bei jedem bedanken, der diesen Stuss bis zum bitteren Schluss durchschmökert (ihr wisst ich meine das nicht so) und auch bei jedem der an unserem Treffen teilgenommen hat. Nächstes Jahr gibt es wieder eine Chance dabei zu sein bei solch einem schönen Meeting, vielleicht sogar ein etwas besseres als es diesmal war (wettermässig und so). Auf jeden Fall wart ihr zahlreich erschienen und sowas ist doch immer ganz toll.
Viele schöne Grüsse an alle Mitglieder , vom luxemburger Team, und ein fröhliches neues Jahr im voraus.
Ich, Autor dieses Berichtes, wünsche euch alles Gute und viel Glück,
Euer Mich
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