Berichte von den Treffen im Jahr 2001
| Bericht vom Treffen in Roskilde/Dänemark | |
| Bericht vom Treffen in Antwerpen | |
| Bericht vom Treffen in Luxemburg | |
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Fuego-Treffen in Roskilde, Dänemark am 19.-22.Juli 2001
(Ein Reisebericht eines Schweizer Fuego- Fans)
Eine ganz besondere Spannung lag in der Luft als wir kurz vor unserer Abreise in die Ferien nach Dänemark erfuhren, dass dort während dieser Zeit ein viertägiges Fuego-Treffen stattfinden würde. Wir hatten auf einmal ein echtes Problem. Gepäck für drei Personen in den Kofferraum eines Fuego zu verstauen (das ist Kunst). Das zweite Problem, wir wollen drei Wochen an der stürmischen Westküste unsere Ferien verbringen und da gibt es viel Sand und Salz. Also alles umladen in den Safrane und los geht's !

Das erste Reiseziel war Lörrach. Von Lörrach nach Hamburg kam der Wagen auf den Autoreisezug und wir drei reisten im Liegewagen natürlich 1. Klasse. Wir wollten ja den Komfort eines Renault nicht missen. Die Fahrt dauerte etwa 10 - 12 Stunden und von diesem Augenblick an hat man richtig Ferien (den Rest erledigt die Bahn). Um ca. 8 Uhr waren wir in Hamburg-Altona dem Zielbahnhof. Die Fahrzeuge konnten nun wieder abgeladen werden. Einige hatten ganz schön Mühe sich auf den schmalen Verladewagen zurecht zu finden. Es schepperte und kratzte schon mal, aber das Bahnpersonal hat ja vorher schon eine gute Fahrt gewünscht.... Danach folgte eine vierstündige Fahrt Richtung Norden. Es ist eine wunderbare Gegend mit vielen Sehenswürdigkeiten. Das erste aha Erlebnis an der deutsch- dänischen Grenze: Freie Fahrt für alle... Das war für uns Schweizer schon ungewohnt. Nach einer weiteren Stunde Fahrt waren wir dann endlich am Ziel, an der Westküste im Sommerhaus. Nach ein paar herrlichen Ferientagen ging es am Freitag los zur Ostküste zum Fuego-Treffen.
Eine überraschung an der Tankstelle: Es gibt sogar noch verbleites Benzin ! Aber nicht an jeder Tankstelle 98 Oktan für meinen Safrane, aber 95 Oktan schluckt der V6 ausnahmsweise auch. Also Tank gefüllt und los geht's.
Wir fuhren die Autobahn Richtung Osten, bei Middelfart geht's auf die Insel Fünen über eine wunderschöne Hängebrücke. Weiter ging es nach Nyborg zur größten Brücke Europas mit 18 Kilometern Länge und rund 70 Metern Höhe. Mit einer Autobahngeschwindigkeit von 110 km/h geht's über das Riesenbauwerk. Die Stützpfeiler in der Mitte der Hängebrücke sind 250 Meter hoch, ein beeindruckender Anblick. Am Ende der Brücke durften wir für die Benutzung dieser baulichen Meisterleistung 230 Dänische Kronen bezahlen.
Während wir in Richtung Roskilde fuhren, hatten wir Kontakt per Handy mit den Leuten vom Fuego- Club. Sie lotsten uns zu einen Vergnügungspark in der Nähe von Kopenhagen. Und da waren sie also die Fuego's, ca. 30 an der Zahl. Teilweise noch in Originalfarben, andere in originellen Farben, hei wie war ich aufgeregt, das hatte ich nicht erwartet !
Die Begrüßung war sehr herzlich, wir wurden sofort in die große Fuego- Familie aufgenommen. Die Leute waren sehr gut drauf, sie kamen aus 7 Nationen angereist und Verständigungsprobleme gab es fast keine. Eine ganze Parkreihe nur Fuego's, -- wau(!) das muss man gesehen haben, und ein Safrane.
Doch jetzt war ordentlich Spaß in dem berühmten Vergnügungspark "Bakken" angesagt. Auf der Achterbahn und der Scouterbahn ging es ganz schön zur Sache. Mit Discorauch wurde eine sehr schöne Stimmung gezaubert, die allen einen Riesenspaß bereitete. Nach gut 2 Stunden war ein Dinner vorgesehen mit einer dänischen Nationalspeise. Nach dem Nachtessen fuhren wir in einer geschlossenen Kolonne (alles Fuego's), kreuz und quer durch Kopenhagen zurück in unsere Unterkunft am Hafen von Roskilde. Ein geschlossener Parkplatz nur für uns ! Super !!!

Ein sehr schönes Bild, diese Fahrzeuge, daneben die wunderschönen Jachten. Was für zwei Welten treffen hier aufeinander, man muss es erlebt haben. Die ganze Nacht kamen Leute vom Hafen vorbei zum Schauen und Staunen. Wir feierten zusammen fast die ganze Nacht. Aber irgendwann wird auch ein Fuego-Fahrer etwas müde und so gingen die letzten in die Kojen, als die ersten schon fast wieder aufstanden. Am Morgen war ein Frühstück "a discretion" angesagt. Diejenigen mit sehr wenig Schlaf suchten die Butterbrote und den Kaffee fast blind, aber man kann sich ja ein bisschen helfen. Nach dem Frühstück fuhren wir im geschlossenem Konvoi nach Frederiksund, circa 26 km. Das Ziel war eine sehr schöne Renault-Vertretung. Dort erwartete uns eine Erfrischung und man konnte auch Renault- Artikel kaufen zu sehr fairen Preisen. Zwei Stunden später ging die Fahrt weiter nach Hilleroed auf weiteren 26 Kilometern. Den Mittags-Imbiss servierte uns ein schöner Renault 4, den das dänische Fuego-Team kurzerhand zum Büfettwagen umfunktionierte. Danach besuchten wir gemeinsam eines der schönsten Schlösser Dänemarks, das Frederikborg Slot... Gegen Abend fuhren wir wieder geschlossen zurück nach Roskilde, wo das schönste Auto ausgewählt wurde. Es war ein feuerroter mit schönen Zierstreifen versehener Fuego aus Deutschland. Es gab noch verschiedene Preise zu gewinnen, es kam niemand zu kurz.
Anschließend genossen wir, im Hafenrestaurant ein sehr feines Abendessen. Zu später Stunde kamen noch einige Renault-Oldtimer angebraust um sich die Fuegoausstellung anzuschauen. Wie wir erfahren haben sollen in Dänemark nur 35 Fuegos verkauft worden sein. Es war einfach eine ganz spezielle Stimmung, der Jacht-Hafen, unsere Youngtimer und gegen 22 Uhr der wunderbare Sonnenuntergang. Tiefrot war der Himmel gefärbt, es sah aus wie ein Dankeschön des Himmels. Es genossen alle den Abend in einer wunderbaren Runde bei sehr gemütlichem Zusammensein.
Am 3. Tag war um 8 Uhr wieder Frühstück angesagt, denn heute wollten wir ein Eisenzeitdorf besuchen in Lejre. Da war die Landschaft noch in Ordnung. Die Häuser aus Lehm und Holz gebaut ohne einen Nagel oder Schraube, die Dächer aus Stroh. Es wurde uns Life gezeigt wie das gemacht wird. Aus Rinderhäuten werden Streifen geschnitten und mit denen werden die Holzbalken zusammengebunden, wenn sie trocken sind ziehen sich diese zusammen und halten besser als Nägel und Schrauben. Des weitern konnten wir das schmelzen von Eisen und das Gießen von Werkzeugen miterleben. Der Besuch des Eisenzeitdorfs war sehr bildungsreich.
So nun war es an der Zeit uns von unseren Fuego-Freunden zu verabschieden, da wir gute 5 Stunden für die Rückfahrt zum Sommerhaus brauchten.
Ein ganz herzliches Dankeschön an die unvergesslichen Stunden in Dänemark. Besonderen Dank an den Organisator, den Präsident des Renault-Club Dänemark Peer und Dorte, das hatten sie sehr schön organisiert. Man sieht sich bald wieder, garantiert !
Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht und geholfen haben dieses wunderbare Fuego-Treffen unvergesslich zu machen.
Fuego-Fans Hanspeter, Elisabeth und Cyrill Hauri
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Die Fuego Freunde trafen sich vom 14.-15. September 2001 in Antwerpen.
Die belgischen Mitglieder des Fuego-Freunde Club Renault e.V. organisierten zum ersten Mal ein Treffen in Antwerpen. Es sollte ein gemütliches Treffen werden, ohne Stress und nicht nur unsere Fuegos, sondern auch Antwerpen sollte die Attraktion werden. Am Freitag Abend ab 19 Uhr erreichten die ersten Teilnehmer die Jugendherberge, die den Fuego-Freunden zwei Nächte Unterkunft bieten würde. Nach einer gemütlichen Abendmahlzeit wurden noch einige frische Biere in der Jugendherberge getrunken. Weil bereits schon viele unserer Mitglieder vor dem offiziellen Termin um 12 Uhr mittags angereist waren, entschlossen wir uns vormittags die Werkstatt von Johan zu besuchen. Die neugierigen Gäste konnten dort den Renault Fuego GTS, Bauj. 1982 (200 Stunden Arbeit) von Bjorn bestaunen. Dort standen auch noch einige andere Fuego‘s, aber vor allem der Restaurierte und der Turbo-Diesel wurden fotografiert.
Nach der Begrüßung aller eingetroffenen Fuego-Fahrer und einem kleinen Snack setzte sich die internationale Horde (Dänen, Niederländer, Luxemburger, Deutsche, ein Franzose, und die Belgier in Bewegung zur Straßen- bahn, die uns dann unterirdisch ins Zentrum von Antwerpen brachte. 18 Renault Fuegos blieben zurück. Der erste Eindruck vom Stadtzentrum Antwerpens mit der lebhaften herr-lichen Altstadt und den unzähligen Kneipen war sehr beeindruckend. Der wieder restaurierte und somit sehr gut erhaltene Dom war sehr imposant.
Es war eine Stadtführung geplant. Um 15 Uhr trafen wir beide Stadtführer und die Gruppe wurde aufgeteilt; die Dänen und Belgier mit dem englisch sprechenden Führer, die anderen mit einer deutsch sprechenden Stadtführerin. Die Stadtwanderung führte uns durch die Altstadt, wobei Museen, Kirchen und der älteste Teil Antwerpens besucht wurden. Es gab viele Ge- schichten, die sogar für die Belgier neu waren, so z.B. warum sie so gern die Kneipen zum Bier trinken besuchen: als das Wasser im Mittelalter noch verseucht war haben sogar die stillenden Mütter bis zu 1,5 Liter Bier pro Tag getrunken !
| Die Fuego-Freunde mit der deutschsprachigen Reiseführerin hatten noch ein ganz besonderes Erlebnis. Nach- dem wir einige Sehenswürdig- keiten besichtigt hatten führte uns der Weg an das Ufer der Schelde. Wir dachten alle wir trauen unseren Augen nicht ! Sofort setzte sich die ungehaltene Fuego-Meute in Richtung Schlepper in Bewegung. Es wurden sofort Videoaufnahmen gemacht und Fotos geschossen. Es interessierte natürlich alle, ob der Kahn anlegen würde. Die Stadtführerin wollte uns überzeugen, dass das Boot nicht anlegen wird. Wir haben aber den Dampfer nicht aus den Augen verloren und tatsächlich bewegte sich der Schlepper mit dem postgelben Fuego Richtung Land. Der Reiseleiterin blieb nichts weiter übrig als uns hinterher zu sprinten um die aufgebrachten Fans nicht ganz aus den Augen zu verlieren. |
Mitten auf dem Fluss fährt gemütlich ein Schlepper mit einem gelben
Fuego an Bord !!!
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Das passiert auch nicht so oft, dass die Stadtführerin der Gruppe in die unplanmäßige Richtung folgen muss. Unser Clubmitglied Jean, der am schnellsten am Ziel war, tauschte mit dem Bootsführer sofort die Adressen und erzählte von unserem Clubtreffen.
| Nach der Wanderung trafen sich beide Gruppen in einer Bierstube. Nachdem der erste Bierdurst gelöscht war, konnte sich jeder eines der internationalen Restaurants zum Abendessen aussuchen. Wir trafen uns dann alle wieder bei Johan in der Kneipe, wo wir den oberen Teil für uns reserviert hatten. Manche Fuegofahrer (ohne Auto!) haben dann eine neues Hobby angefangen: Bierverkostung, denn es gibt in Belgien ein paar hundert Sorten. Einer hatte sogar noch nie im Leben Bier getrunken, aber in Antwerpen wurden viele Biere ausprobiert. Wie immer wurde abends die Preisverleihung durchgeführt. Um 23 Uhr wurde dann von der Organisation Sperrstunde angemeldet und wir kehrten dann mit der vertrauten Straßenbahn wieder in die Herberge zurück. Die Bar in der Herberge wollte gerade schließen, aber nachdem wir mittels eines Hutes der Wirtin etwas Trinkgeld gesponsert hatten, konnten wir noch einen Nachttrunk zu uns nehmen. |   |
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Am Sonntag um 10 Uhr starteten wir zur 30 km langen Fahrt nach Basel. Dort hatte uns die Renault Garage Verhulst herzlich eingeladen. Zur überraschung aller Gäste, standen auf der Ausstellungsfläche eine Sammlung von Renault-Alpines im Top-Zustand! Drei A110, mehrere A310 (V6 und Turbo), A610 und R5 Turbo 2 warteten auf die Begeisterung der Clubmitglieder. Nebenan waren noch mehrere Alpine in Regalen gelagert !!! Da stand auch noch ein voll restaurierter R15 (zum verkaufen). Die Videokameras und Fotogeräte waren in vollem Betrieb.
Mittags wurde, nachdem nur die Fuegofahrer eine Renault Armbanduhr zum Geschenk bekamen, abgefahren. In einer umgebauten Scheune wurden dann die Mägen zum letzten Mal gestillt. Um 15 Uhr haben sich alle verabschiedet.
Eine Stunde später saßen die zwei Belgier an einer Theke, und haben sich gefreut, dass das erste Treffen in Antwerpen vollständig gelungen war und prosteten sich zu. Wir würden gern in zwei Jahren ein Treffen in der Nähe von Antwerpen wiederholen!
Mit Dank an alle 31 Teilnehmer,
Björn Cuypers und Johan van de Velde.
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Luxemburg Report
Jawohl, liebe Fuego-Forever Leser, es ist wieder soweit, der ach so beliebte Report aus Luxemburg ist wieder da. Diesmal berichte ich nur über unser Fuego-Treffen in Luxemburg im August des Jahres 2001, denn es gibt leider immer noch keine News über den Rabenschwarzen (oder doch, es gibt neuen Rost, der sich unaufhörlich wie ein wild gewordenes Krebsgeschwür in das edle Metall des schlummernden Asphaltschluckers hineinfrißt). Aber nun zurück zu weniger melancholischen Themen, es geht ja nicht um nur ein Auto sondern um ein florierendes Clubleben, das sich wieder mal in das kleine Luxemburger Land eingefunden hatte.
Hier seht ihr NICHT meinen Schwarzen, sondern Raphaels Neuen.

Es war mal wieder soweit, die Fuego-Freunde trafen sich am 24. 25. und 26. 08. 2001. Wir wollten es uns diesmal einfacher machen und hatten beschlossen keine Grillparty abzuhalten und auch keine Besichtigungstour zu organisieren, es sollte was Neues werden, was nie Dagewesenes, was Sensationnelles, was Einzigartiges, es sollte eine Landesrally abgehalten werden. Was dabei rauskam lest ihr später. Ich werde mich ansonsten aber kurz halten. Papier ist zwar nicht teuer, aber den Therapeuten den man braucht nach dem Lesen meines Endlosgeschwafels um so teurer.Also, kommen wir gleich zur Sache und reden wir über jene, die am 24. im voraus gekommen waren und schweigen über den feuchtfröhlichen Abend (Namen werden auf Wunsch der Betroffenen hier nicht genannt). Tja, da seht ihr mal was ihr verpasst wenn ihr immer erst Samstags kommt. Somit gehen wir auch gleich zum eigentlichen Treffen über. Wir trafen uns früh morgens auf dem Parkplatz des Renault-Autohauses J Reinert in Petingen im Süden unseres Ländchens. Dies war früher mal ein großer Umschlagplatz für Fuegos in Luxemburg, natürlich meine ich damit, daß in jener Garage viele unserer Autos verkauft wurden. Bruno hatte die Brötchen für unser Mittagessen vorbestellt, doch leider waren diese nicht belegt. Zum Glück gab es aber einen großen Supermarkt gleich hinter dem Autohaus und rasch war alles zur Hand um die Semmel schmackhaft zu machen. Nach den üblichen Willkommensgrüßen und dem Bestaunen der Autos gab es also frisch belegte Brötchen für alle die Hunger hatten.
Hier nun eines der üblichen Gruppen-Fotos:
Ach nee, man muss ja auch erwähnen, dass zum ersten Mal in der langjährigen Geschichte des Clubs die Alpine Freunde sich zu uns gesellten. Es waren sechs Mitglieder des Alpine-Clubs aus Luxemburg mit dabei. Und auch ein top-restaurierter R12 befand sich in den Reihen der in der warmen Sommersonne glänzenden Fuegos.
Am frühen Nachmittag war es dann endlich Zeit für die Rally Premiere. Es gab einige Instruktionen wie man die Wegbeschreibung lesen sollte um ans Ziel zu gelangen. Für alle diejenigen, die mit diesen Angaben in Timbuktu landen würden gab es dann auch einen Rettungs-Umschlag, es sei gemerkt, dass niemand diesen versiegelten Brief aufgemacht hatte. Die Rally verlief eigentlich nicht wie wir es uns erhofft hatten: Einige kamen schon nach ein paar Minuten wieder zurück, andere hatten die Karte falsch interpretiert und waren irgendwo mitten in der Pampa falsch abgebogen, unser Freund von der Konkurrenz (Fuego- Forever Club Holland) ließ es sehr gemütlich angehen, die Fragen wurden zwar gewissenhaft beantwortet, aber nicht ganz wie es hätte sein sollen und zu guter letzt waren mein Bruder und ich jene, die die gestrandeten und hilflos verirrten, vor dem Nervenzusammenbruch stehenden Autofahrer aufsammelten. Später, aber leider zu spät, stellte sich heraus, daß wir zu wenig Anhaltspunkte in unseren Angaben hatten. Trotzdem waren alle, oder wird noch jemand seit dem August vermisst(?), heil in Esch-Sauer angekommen. Oh Wunder, wir lagen sogar noch sehr gut im Zeitschema.
Für diejenigen, die nicht mitmachen konnten ( kein Beifahrer, keine Lust,…), gab es eine Besichtigungstour der Rally-Strecke im Konvoi. Und hier noch eine kleine Anekdote : An jenem Tag war es ziemlich heiß und glücklich war jeder, der sein Fenster im Wagen aufmachen konnte, nur nicht Jürgen dessen Autofenster nicht aufzugehen vermochten ( das Gute daran ist, er hatte sich den Weg zur Sauna erspart, denn stellt euch mal vor: die Sonne scheint, der Asphalt brennt unter den Füßen, auf dem Autodach könnte man problemlos ein Spiegelei braten und da soll man ohne Klimaanlage in einem Auto mit geschlossenen Fenstern einen halbwegs vernünftigen Fragebogen ausfüllen, das glaubt ihr doch nicht wirklich?…), darum hat er dann ja auch den traditionsreichen Pleiten, Pech, und Pannen Preis bekommen.
Als die überhitzten Gemüter und Motoren schließlich abgekühlt waren, rumpelte es heftig. War da vielleicht ein Gewitter im Anzug? Nein, es war nur Jean’s Magen der sich meldete, es war höchste Eisenbahn, der Hunger mußte gestillt werden. So fuhren wir dann alle gemeinsam zum vorbestellten Hotel in Wiltz.
Siehe da! Noch ein seltsamer Fuego-Fahrer: Nein, natürlich nicht. Zu unserem Erstaunen hatte ein anderer Oldtimer-Club auch in unserem Hotel Halt gemacht und vergnügte sich dort mit Tanzmusik und üppigem Abendmahl.
Hier einige der nur leicht älteren Wagen als der Fuego
Bei uns verlief der Abend etwas anders, ein schmackhaftes Diner mit anschließender Preisverteilung und gemütlichem Beisammensein rundete den anstrengenden Tag angenehm ab. Glückwunsch an die etwas bevorteilten Alpine-Fahrer, sie kennen Luxemburg sehr gut und sie haben so eine Rally schon gemacht (sie waren beim Abendessen nicht dabei), Glückwunsch an André und Kerstin, sie waren die besten Fuego-Fahrer der Tour, Glückwunsch an Bruno für sein schönes Auto und Glückwunsch an die Organisatoren.
Dann gab es auch noch das jüngste Mitglied, zur Zeit noch das jüngste, denn freue dich das Caspar-Kind kommt bald, daß sich zu seinem allerersten Fuego-Meeting bei Zeiten einfand ( dank seinem Chauffeur und Vater Johan ).
Hier zu sehen bei Omi Bärbel:
Am nächsten Tag begrüßte uns früh morgens wieder die Sonne, und der so angebrochene Tag lud zu einem herrlichen Spaziergang ein. In Wiltz gibt es einen botanischen Garten angelegt war ein romantisches Fleckchen Erde von örtlichen Behinderten und den wollten wir daher besichtigen. Einige Gäste verabschiedeten sich zwar schon vorher, sie hatten noch eine lange Fahrt vor sich. Der Rest des vom Vortag strapazierten Fuego-Teams errang sich aber noch dazu diese Bürde auf sich zu nehmen. Aber es hatte sich gelohnt, es war ein romantisches Fleckchen Erde!
Und so war auch dieses Treffen zu seinem jähen Ende gekommen. Es war mal wieder sehr schön, wir hatten auch viele positive Reaktionen, Dank an alle die dabei waren, die mitgeholfen haben und an alle die, die sich bereit erklärt hatten die Tour in den pittoresken Landschaften Luxemburgs mitzumachen.
Zum Schluss geb' ich euch noch die Antworten der Fragen, die unsere gestressten Rally-Teilnehmer beantworten mussten. Ich muss sagen die Fragen wurden zwar von jedem nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet, doch musste ich an verschiedenen Stellen dennoch ein gewisses Lächeln über meine Lippen gleiten lassen.
Die Fragen über die Ortschaften lasse ich weg, (schaut doch auf einer Landkarte nach).
Die Antworten auf die Links / Rechts Fragen sind folgende:
Der Schalthebel im Fuego ist rechts für den europäischen und links für die Englische Ausführung.
Der Warmwasserhahn ist links.
Wenn ich mein Fahrrad umdrehe und mit dem Gesicht davor stehe ist die Kette rechts.
In England überholt man rechts (Schauder).
Das Herz schlägt links (na, schon an die Brust gefaßt).
Die Gabel liegt immer links.
Die Freiheitsstatue hält die Fackel in der rechten Hand.
Napoleon hielt die linke Hand auf dem Rücken, die rechte am Flachmann in der Brusttasche.
Der freundliche Polizist hat uns als Kinder immer eingetrichtert immer zuerst nach links zu schauen bevor wir die Straße überqueren.
Das Schloß eines doppeltürigen Kleiderschranks ist, nein nicht in der Mitte, sondern an der rechten Tür angebracht.
Im Velodrom fahren die Radler entgegen dem Uhrzeigersinn und somit ist der Mittelplatz auf ihrer rechten Seite.
Steuerbord ist rechts, Backbord ist… na?
Wenn man nach Süden schaut ist Osten links, wenn man sich dabei aber auf den Kopf stellt rechts.
Wenn ihr euch jetzt schon auf die Stirn gehauen habt, dann holt euch besser eine Aspirin oder zwei, denn dies sind nun die Antworten auf die Zusatzrätselchen:
Reihenfolge der Planeten von klein nach groß:
PlutoÆ 5860 km
Erde Æ 12757 km
Neptun Æ 49670 km
Saturn Æ 120570 km
Wo hat ein Skispringer seine Stöcke?
Wie bitte? Der hat doch gar keine !
Der vollständige Name des Präsidenten
ist George WALKER Bush.
George Washington (1732-1799) hat nie
in Washington regiert, die Stadt ist nach ihm benannt und
wurde erst nach 1800 gebaut.
Menschen mit nur einem Arm an
der LINKEN Seite sind doch völlig normal, oder habt ihr zwei Arme an
einer Seite des Körpers, häh?
Die Formel 1 Strecke auf der
"Île Notre Dame" ist in Montreal (Kanada nicht Frankreich!!!)
Die größte der Pyramiden von Gizeh
ist die Cheops-Pyramide, zwischen denen von Chephren und Mykerinos.
Vervollständigung der Zahlenreihen:
A. D. G. J. M.
1 3 6 10 15
1 1 2 3 5 8
21 20 18 15 11 7
8 6 7 5 6 4 5
65536 265 16 4
1 0 -1 0 -1 -2
3968 63 8 3 2
War doch nicht so schwer, wenn doch, nehmt doch einfach euren Taschenrechner und versucht selbst drauf zu kommen. Nur die letzte Zahlenfolge ist zugegebener- maßen ein wenig knifflig.
So dies war nun wirklich alles was ich euch zu sagen habe, ich wünsche euch alles Gute, viel Freude an unserem Hobby und sage "Tschüß bis zum nächsten Mal"
Euer Mich
P.S. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich einige von euch sich selbst ein Esel genannt haben beim Lesen der Auflösungen und beim Erinnern der eigenen Antworten!!!
klök,ölköl